Der Datenmanagementplan

Selten explizit verlangt, aber unbedingt empfehlenswert

Selbst wenn die Forschungsdaten noch nicht einmal veröffentlicht werden sollen oder dürfen, schon zehn Jahre Speicherung im Rahmen der "guten wissenschaftlichen Praxis" sind eine lange Zeit. Wenn dann noch mehrere Projektpartner koordiniert werden sollen, ist es nur ratsam, alle geplanten Schritte des Forschungsdatenmanagements in Form eines Datenmanagementplans schriftlich zu formulieren. Der Datenmanagementplan (DMP) beschreibt beispielsweise

  • welche Forschungsdaten im Laufe des Projektes entstehen oder nachgenutzt werden
  • wie die Forschungsdaten verwendet werden
  • wo und wann sie gespeichert werden und was dafür benötigt wird
  • Rechte Dritter (Datenschutz, Urheberrechte, vertragliche Regelungen)
  • Zuständigkeiten

Inzwischen gibt es Web-Applikationen, die die Aufstellung eines DMP erleichtern sollen. FoDaKo hilft Ihnen mit Hinweisen, welches Tool sich wann eignet und hat für Sie den Research Data Management Organiser (RDMO) bereitgestellt, siehe Links weiter unter. RDMO gestattet die Vorhaltung mehrerer Fragenkataloge, somit auch fachspezifische und an den Vorgaben von Förderorganisationen orientierte. Zudem erlaubt das Tool eine Versionierung der Pläne. Der Export in verschiedene Dateiformate ist möglich, so dass die Pläne nach dem Aufsetzen in RDMO weiter in MS Word, Open Office oder LaTex bearbeitet werden können.

Weitere Hinweise, z.B. zu einzelnen Fragen und bei technischen Schwierigkeiten, finden Sie in unserem FAQ.